Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt "Beethoven", datiert 1926


Foto 1: Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt Beethoven, datiert 1926
Foto 2: Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt Beethoven, datiert 1926
Foto 3: Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt Beethoven, datiert 1926
Foto 4: Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt Beethoven, datiert 1926
Foto 5: Martin Hönemann (1858-1937): Kohle Handzeichnung, Komponisten-Porträt Beethoven, datiert 1926
Hochformatige signierte Handzeichnung in Kohle, imposantes ausdrucksstarkes Porträt von Ludwig van Beethoven (1770-1827), von Martin Hönemann (1858-1937), großformatige Arbeit, in der rechten unteren Bildecke mit Handsignatur "M. Hönemann" sowie weiterhin mit Datierung auf das Entstehungsjahr 1926, gezeigt wird der Komponist und Pianist en face und im Brustbildausschnitt mit markantem mürrischen Gesichtsausdruck und ungebändigter lockiger Haarmähne, expressiver Schwarz-Weiß-Kontrast; im verstärkten Passepartout gerahmt, Bildmotiv absolut unbeschädigt, lediglich der Außenrand mit vereinzelten Gebrauchsspuren (kleinere Rissbildungen oder Fehlstellen in den Ecken);
Blattgröße: H. 62 x B. 47 cm / Bildmaße: H. 57 x B. 42 cm

Hinweis: Bekannt ist die Radierung "Beethoven" von der Künstlerhand Martin Hönemanns. Die vorliegende Kohlezeichnung ist dabei eine absolut bemerkenswerte Besonderheit.

Künstlername: Hönemann, Martin
Geschlecht: m
Künstler. Beruf: Maler; Radierer; Holzschneider
GEO-Nachweis: Deutschland
Staat (1990): Deutschland
Geburtsdatum: 1858.03.05
Geburtsort: Altenhain (Sachsen)?
Letzte Erwähnung: (vor) 1924
Erwähnungsort: Berlin
Fundstelle: ThB XVII, 1924, 209
- Nachtrag Sterbejahr: 1937
- geboren am 5.3. 1858 in Altenhain (bei Grimma - Sachsen)
- weiterhin literarische + musikalische Werke geschaffen
- ging aus dem Xylographen-Gewerbe (Holzstich) hervor
- 1874-75 Besuch Akademie Leipzig
- 1886-88 Studium Hochschule für bildende Künste Berlin und Academie Julian in Paris
- Ernennung zum "Königlichen Professor" > siehe Zeitungs-Artikel "Kunst-Herold" von 1910
- beherrscht mit großer Virtuosität die Holzschnitt- und Holzstich-Technik > brachte Holzstichkunst auf große Höhe
- neben einigen Gemälden und Zeichnungen hat er zahlreiche Werke, vor allem von Meistern des 19. Jahrhunderts, reproduziert > Franz Skarbina, Lenbach, Menzel, Leibl, Max Liebermann
- einige Zeit arbeitete er an Richard Bongs Zeitschrift "Moderne Kunst" mit
- besonders hat er sich des Faksimileschnittes nach Zeichnungen angenommen, deren Originalwirkung er täuschend echt wiederzugeben weiß (z.B. tonige Kreidezeichnungen Menzels, Bäuerin-Zeichnung Leibls)
- Reproduktionsstiche nach Menzel: "Klatschbasen" > Zusammenarbeit und Schätzung Menzels
- Auszeichnungen: Ehrenvolle Erwähnung Berlin 1884 und 1905, Ehrenzeugnis 1906, Mention honorable Paris 1908/09, Ehrenpreis der Stadt Berlin 1909
- Mitglied Reichsverband bildender Künstler Deutschlands - Berlin
- Werke in verschiedenen Staatssammlungen

Maße: Breite 47 cm, Höhe 62 cm
Einordnung: Graphiken - Zeichnungen / 20. Jahrhundert
Artikel Nr.: 06142
Preis: Preis auf Anfrage