Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik "Liebespaar", Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein


Foto 1: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Foto 2: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Foto 3: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Foto 4: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Foto 5: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Foto 6: Gustav Weidanz (1889-1970): Plastik Liebespaar, Ton salzglasiert, Halle - Burg Giebichenstein
Plastik "Liebespaar", Ton mit Salzglasur, von Gustav Weidanz (1889-1970), Halle - Burg Giebichenstein, Unikat, ein eng beieinander sitzendes Paar, mit müder, aber inniger Mimik, bewusst naive vereinfachte Darstellungweise im Stile von Ernst Barlach oder Käthe Kollwitz, Hände flächig wiedergegeben, Körperformen wachsen sinnbildlich auch in der Darstellungsweise zusammen und verschmelzen, Rückseite wie in einem Guss und Schwung, dort mit erhabenem Künstlersignet "W"; sehr guter unbeschädigter Originalzustand;
H. 14,5 x B. 14,5 cm

Künstlername: Weidanz, Gustav
ThB-Name: Weidanz, Gustav
Thieme-Becker Dokument
Geschlecht: m
Künstler. Beruf: Bildhauer; Kleinplastiker; Medailleur; Keramiker
GEO-Nachweis: Deutschland
Staat (1990): Deutschland
Geburtsdatum: 1889.12.09
Geburtsort: Hamburg
Letzte Erwähnung: (vor) 1961
Erwähnungsort: Halle (Saale); Hamburg; Berlin
Fundstelle: Vollmer V, 1961, 96; ThB XXXV, 1942, 263
- Literaturverweis: Dresslers Kunsthandbuch
- Nachtrag Sterbedaten: am 25.08.1970 in Halle (Saale)
- Sohn eines Goldschmieds > lernte 1905 bei Goldschmied Alexander Jakob Schönauer in Hamburg > anschließend bei Richard Luksch an der Kunstgewerbeschule
- Studienreisen in Deutschland, Holland und Italien
- Studium an der Kunstgewerbeschule in Hamburg und Berlin > 1910/11 bei Ignatius Taschner
- zur selben Zeit mit Joseph Wackerle für Bauten der Stadt Berlin beschäftigt
- Zusammenarbeit mit dem Architekten John Martens auf baukeramischen Gebiet
- wandte sich später auch der Medaillenkunst zu
- Modelle für Berliner Porzellanmanufaktur geschaffen
- seit 1916 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Halle > seit 1920 Professor > Leiter der Fachklasse für Bildhauerei > später - nach Verlegung auf Burg Giebichenstein - auch der Keramikabteilung (bis 1959)
- Ausstellungen: 1954/55 in der Staatlichen Galerie Moritzburg Halle / 1956 in der Kunsthalle Hamburg / 1957 in der Städtischen Kunstsammlung ehemals Karl-Marx-Stadt und im Städtischen Museum Schloss Hinterglauchau
- seiner testamentarischen Verfügung entsprechend vergibt die Gustav-Weidanz-Stiftung seit 1975 turnusmäßig einen Preis zur Förderung junger Bildhauer

Maße: Breite 14,5 cm, Höhe 14,5 cm
Einordnung: Skulpturen - Plastiken / 20. Jahrhundert
Artikel Nr.: 05959
Preis: 3.400,00 €    (Endpreis zzgl. Lieferkosten)