Martin Hönemann (1858-1937): Bleistift-Zeichnung, "Balkon", datiert Friedenau 1912


Foto 1: Martin Hönemann (1858-1937): Bleistift-Zeichnung, Balkon, datiert Friedenau 1912
Foto 2: Martin Hönemann (1858-1937): Bleistift-Zeichnung, Balkon, datiert Friedenau 1912
Foto 3: Martin Hönemann (1858-1937): Bleistift-Zeichnung, Balkon, datiert Friedenau 1912
Monogrammierte hochformatige Zeichnung, in Bleistift und mit Deckweiß-Akzenten, "Balkon", von Martin Hönemann (1858-1937), am mittigen unteren Bildrand mit Entstehungsort "Friedenau" versehen sowie datiert auf "Sept. 1912", rechts mit Künstler-Monogramm "M. H.", links mit Widmung bzw. Kosename als Benennung des Motivs, auf bräunlich getöntem Kartonpapier, flächendeckende harmonisch-dekorative Bildkomposition, in Nahansicht und Ausschnitt dargestellter Balkon, bestückt mit Blumentöpfen und von Ranken überfangen, feine Zeichnung und kleinteilige Schraffur; am äußeren Rand mit ganz leicht eingerissener Stelle (diese fällt beim Gesamteindruck erst gar nicht ins Auge);
Rahmengröße: H. 53 x B. 44 cm / Bildausschnitt: H. 32 x B. 25,5 cm

Künstlername: Hönemann, Martin
Geschlecht: m
Künstler. Beruf: Maler; Radierer; Holzschneider
GEO-Nachweis: Deutschland
Staat (1990): Deutschland
Geburtsdatum: 1858.03.05
Geburtsort: Altenhain (Sachsen)?
Letzte Erwähnung: (vor) 1924
Erwähnungsort: Berlin
Fundstelle: ThB XVII, 1924, 209
- Nachtrag Sterbejahr: 1937
- geboren am 5.3. 1858 in Altenhain (bei Grimma - Sachsen)
- weiterhin literarische + musikalische Werke geschaffen
- ging aus dem Xylographen-Gewerbe (Holzstich) hervor
- 1874-75 Besuch Akademie Leipzig
- 1886-88 Studium Hochschule für bildende Künste Berlin und Academie Julian in Paris
- Ernennung zum "Königlichen Professor" > siehe Zeitungs-Artikel "Kunst-Herold" von 1910
- beherrscht mit großer Virtuosität die Holzschnitt- und Holzstich-Technik > brachte Holzstichkunst auf große Höhe
- neben einigen Gemälden und Zeichnungen hat er zahlreiche Werke, vor allem von Meistern des 19. Jahrhunderts, reproduziert > Franz Skarbina, Lenbach, Menzel, Leibl, Max Liebermann
- einige Zeit arbeitete er an Richard Bongs Zeitschrift "Moderne Kunst" mit
- besonders hat er sich des Faksimileschnittes nach Zeichnungen angenommen, deren Originalwirkung er täuschend echt wiederzugeben weiß (z.B. tonige Kreidezeichnungen Menzels, Bäuerin-Zeichnung Leibls)
- Reproduktionsstiche nach Menzel: "Klatschbasen" > Zusammenarbeit und Schätzung Menzels
- Auszeichnungen: Ehrenvolle Erwähnung Berlin 1884 und 1905, Ehrenzeugnis 1906, Mention honorable Paris 1908/09, Ehrenpreis der Stadt Berlin 1909
- Mitglied Reichsverband bildender Künstler Deutschlands - Berlin
- Werke in verschiedenen Staatssammlungen

Maße: Breite 44 cm, Höhe 53 cm
Einordnung: Graphics - Drawings / 20th century
Artikel Nr.: 04738
Preis: 180.00 €    (Endpreis zzgl. Lieferkosten)